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Corinne Wasmuht
Malerei
Hrsg. Matthias Winzen, Text von Jörg
Katerndahl, Susanne Titz, Matthias Winzen
80 Seiten, 63 Abbildungen, davon 60 farbig,
gebundene Ausgabe, Hatje Cantz Verlag

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Auch in der Sammlung Frieder Burda
vertreten:
Corinne Wasmuht
Gemälde aus den Jahren 1990
bis 2003 versammelt dieser Band zum Werk von
Corinne Wasmuht, deren Arbeiten in den wichtigsten
Malereiausstellungen der letzten Zeit besondere
Aufmerksamkeit erregt haben.
Das Wahrnehmungssystem der Welt, das sich Corinne
Wasmuht (*1964 in Dortmund) mit ihrem
Bilderfindungsverfahren geschaffen hat,
funktioniert abseits kurzfristiger und
oberflächlicher Themengebung als hochfeines
Sensorium der Gegenwart. In ihrer Malerei hebt sich
die Unterscheidung von echt und simuliert, von real
und inszeniert, von natürlichem Anblick und
digitalem Schein auf. Gerade mit ihrem
unzeitgemäß langsamen
Bilderzeugungsverfahren in Öl setzt Corinne
Wasmuht dem massenmedialen Bilderrauschen ein
kritisch prüfendes Instrumentarium
entgegen.
Die Publikation versammelt alle Gemälde von
Corinne Wasmuht aus den Jahren 1990 bis 2003.
Erkennbar wird das schon jetzt komplexe und
umfangreiche Werk einer noch jungen
Künstlerin, deren großformatige
Gemälde in den wichtigsten
Malereiausstellungen der letzten Zeit besondere
Aufmerksamkeit erregt haben. Wichtige
Auftragsarbeiten, wie ihre in diesem Jahr
entstandenen Wandbilder im Bundeskanzleramt in
Berlin, deuten auf die wachsende Anerkennung dieser
zentralen Vertreterin der zeitgenössischen
Malerei in Deutschland.
Ausstellungen: Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
20.9.-16.11.2003 · Museum Haus Esters, Krefeld
Oktober 2004 - Januar 2005
Text: Hatje Cantz Verlag
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