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Clyfford Still (1904-1980)
Am 30. November 1904 wurde Clyfford
Still in Grandin, Nord Dakota, USA, geboren. Nach
dem Abschluss seines Studiums an der
Universität von Spokane im Jahr 1933
unterrichtete er an der Washington State University
in Pullman bis zum Jahr 1941 Malerei,
Kunstgeschichte und Ästhetik.
Mitte der 1930er Jahre hatte Clyfford Still bereits
damit begonnen, halb-abstrakte Bilder zu malen, und
entwickelte in den Folgejahren seinen Malstil immer
weiter in Richtung Abstraktion.
Von 1941 bis 1943 arbeitete Clyfford Still in der
Rüstungsindustrie in Kalifornien und setzte
seine Lehrtätigkeit in den Jahren 1943 bis
1945 in Richmond, Virginia, fort. Danach wechselte
er nach New York, wo er mit Jackson
Pollock und Mark
Rathko Freundschaft schloss.
Seine Gemälde, die er mittlerweile im
abstrakt
expressionistischen Stil malte, wurden erstmals in einer
Einzelausstellung im New Yorker Guggenheim-Museum
präsentiert. Diese Ausstellung machte Clyfford
Still bekannt und berühmt.
Seine nächste Lehrtätigkeit führte
ihn für die Jahre 1946 bis 1950 nach San
Francisco an die Californian School of Fine Arts.
Für elf Jahre kehrte er danach nach New York
zurück, wo er zunehmend isolierter lebte und
in den Jahren 1952 bis 1959 sogar alle
öffentlichen Ausstellungen seiner Werke
ablehnte.
1961 zog sich der Maler, der als einer der
bedeutendsten Vertreter des Abstrakten
Expressionismus eingestuft wird, in den
US-amerikanischen Bundesstaat Maryland zurück,
um in Ruhe, fernab von der Kunstwelt, arbeiten zu
können. Am 23. Juni 1980 starb Clyfford Still
in New York. (RW)
Mit der jüngsten
Erwerbung des großformatigen Gemäldes
"Untiteld" aus dem Jahr 1964 von Clyfford Still
gelang, laut Dr. Isabel Greschat, Frieder Burda
eine Sammlungsergänzung von besonderem Rang.
Cllyfford Still wird neben Mark Rothko, Jackson Pollock und Willem de Kooning zu den renommiertesten Malern des
amerikanischen Abstrakten Expressionismus
gezählt.
Ausstellungen seiner Werke lehnte der
künstlerische Einzelgänger Still fast
durchweg ab, Bildverkäufe reduzierte er auf
ein Minimum. Die Aura des Werkes, seine
"lebensspendende Kraft" sah er dadurch
gefährdet. So kommt es, wie Dr. Greschat
verlautbarte, dass "weniger als fünf
europäische Museen Bilder dieses
Künstlers, der die weitere amerikanische und
europäische Kunstentwicklung beeinflusste,
besitzen".
Im neuen Museum für die Sammlung Frieder Burda
soll das Gemälde von Clyfford Still als
Highlight prominent zu sehen sein.
Bild ansehen
Clyfford Still, "Untitled", 1964, Öl auf
Leinwand, 298 x 198 cm.
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