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Arnulf Rainer
Am 8. Dezember 1929 wurde Arnulf
Rainer in Baden bei Wien geboren. Seiner Ausbildung
an der Staatsgewerbeschule von Villach in den
Jahren 1947 bis 1949 folgten ein nicht einmal
eintägiger Aufenthalt an der Wiener Hochschule
für Angewandte Kunst und ein dreitägiger
Besuch der Wiener Akademie der Bildenden
Künste.
Arnulf Rainer, auf der Suche nach einem ganz
eigenen Malstil, experimentierte mit Stilelementen
des Abstrakten Realismus ebenso, wie er sich 1951
in Paris, wo er Jackson Pollock traf, von dessen Malweise
kurzzeitig beeinflussen ließ, bis er bald
darauf nicht nur mit seinen Bilderübermalungen
begann, sondern auch noch "Blindmalereien"
schuf.
In der Anfangszeit seiner Bilderübermalungen
bearbeitete er eigene und fremde Kunstwerke,
später Fotografien seines Körpers und
Gesichts, bis er 1958 sogar seinen eigenen
Körper übermalte.
Eine Vielzahl von Werken hatte er geschaffen, bis
er 1977 mit den Übermalungen von Totenmasken
und Mumien, sowie der Darstellung von Kreuzigungen
begann.
Von 1981 bis 1995 unterrichtete Arnulf Rainer an
der Akademie der Bildenden Künste in Wien.
In zahlreichen Ausstellungen, wie zum Beispiel
documenta 5, 6 und 7 und die venezianischen
Biennalen von 1978 und 1980, wurden seine
Kunstwerke dem Publikum zugänglich
gemacht.
1993 wurde in New York ein Rainer-Museum
eröffnet.
Den Österreichischen Staatspreis für
Grafik (1966) und den für Malerei (1978) hat
Arnulf Rainer neben anderen Auszeichnungen
erhalten. Seit 1981 ist der in Wien und Passau
lebende Künstler Mitglied der Akademie der
Künste in Berlin. (RW)
Die
Bibelübermalungen
aus der
Sammlung Frieder Burda
Arnulf
Rainer erhält Rhenus
Kunstpreis
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