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Die Baden-Badener Brücke
Sammlung Frieder Burda - Staatliche
Kunsthalle Baden-Baden
Zwei eigenständige und
unterschiedliche Institutionen
Staatlicher Kulturauftrag
(Staatliche Kunsthalle: international profiliertes,
zeitgenössisches Ausstellungshaus ohne
permanente Sammlung) trifft privates
Kulturengagement (Sammlung Frieder Burda:
Kunstsammlung von Weltrang mit Werken von u.a.
Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz, Max
Beckmann, Pablo Picasso).
Die knapp 100 Jahre alte Staatliche Kunsthalle hat
sich einen internationalen Ruf aufgebaut. An ihre
Seite tritt nun mit der Zukunftsperspektive des
privaten Museums die Sammlung Frieder Burda.
Es entsteht ein einzigartiges
Kunstzentrum in Deutschland
Symbol für die Korrespondenz ist die
gläserne Brücke zwischen beiden
Bauwerken.
Das Miteinander beider Häuser drückt sich
auch in der Architektur aus: Richard Meier greift
100 Jahre nach Fertigstellung der Staatlichen
Kunsthalle Gestaltungselemente des Architekten
Hermann Billing auf und setzt den Neubau mit seiner
Handschrift in einer klaren Linienführung um.
Der Neubau fügt sich einfühlsam in die
gegebene Parksituation von Kunsthalle und
Lichtentaler Allee.
Dialog: Beide Häuser
ergänzen sich ideal
In längerfristigen Zyklen präsentiert das
Museum Sammlung Frieder Burda deren bedeutende
Bestände und bietet so Einblicke in die
Kunstgeschichte des 20. und auch des 21.
Jahrhunderts.
Die Staatliche Kunsthalle als Haus mit
Wechselausstellungen präsentiert in
kürzerer Folge thematische und monographische
Ausstellungen jüngerer Kunst.
Dem Publikum wird auf Dauer ein sowohl museal
fundiertes als auch anregend wechselndes Angebot am
gemeinsamen Kunst-Ort geboten.
Geplant sind eine jährliche gemeinsame
große Ausstellung in beiden Häusern.

Freiwillige Kooperation
Anders als bei Schenkungen mit Vorgaben oder
umfangreichen Leihgaben von Sammlungen an
öffentliche Kunstinstitutionen ist in
Baden-Baden jeder Partner finanziell und
programmatisch selbständig.
Kooperationen erfolgen aus inhaltlicher
Überzeugung und beruhen auf der jeweiligen
Qualität des Projektvorschlags.
Mehrwert
Für das Modell der Baden-Badener Brücke
gilt: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner
beiden Teile. Von praktisch-organisatorischen
Synergien bis zu kooperativ ergänzender
Programmplanung steigern beide Institutionen ihre
Ausstrahlung.
Dieses Miteinander hat in Deutschland und Europa
Modellcharakter.
Das neue Zentrum für moderne Kunst in
Baden-Baden rückt Baden-Baden für
Baden-Württemberg und Deutschland noch mehr in
den internationalen Blickpunkt.
Pressemitteilung der Kunsthalle
Baden-Baden
26. Juli 2004
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