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Isa Genzken
wurde 1948 in Bad Oldesloe geboren
und lebt und arbeitet heute in Berlin. Studiert
hatte Genzken an der Staatlichen Kunstakademie in
Düsseldorf, wo sie auch Lehraufträge
erhielt.
Die Künstlerin gestaltet Skulpturen, die einen
deutlichen Bezug zu den kunstverwandten Bereichen
Architektur und Design erkennen lassen. Bekannt
wurde Isa Genzken bereits in den 70er Jahren mit
ihren meterlangen glatten und bunten Holzplastiken.
Die "Ellipsoid" oder "Hyperbolo" genannten Arbeiten
sind zwischen Mikado-Spiel, Rennboot-Design und
Regenrinnen angesiedelt.
Mit ungewöhnlichem Blick greift sie auf die
gebaute Umgebung zurück und "erfindet"
architektonisch anmutende Skulpturen, indem sie
Häuser und Plätze umschließt,
überragt, einrahmt und verbindet.
Leitmotiv aber ist für die Künstlerin bis
heute die Auseinandersetzung mit dem
öffentlichen Raum und das Spiel mit
architektonischen Vorgaben.
Auch ihre Arbeitsweise erinnert an das Vorgehen
eines Architekten oder Designers: Sie
konzeptioniert und plant ihre Arbeiten, führt
sie aber nicht selbst aus, sondern läßt
sie von professionellen Werkstätten
fertigen.
Genzken hat schon mehrmals an der documenta in
Kassel teilgenommen.
In Baden-Baden kann man in der Lichtentaler Allee im Park der Villa Schriever eine
Skulptur von ihr sehen.

Foto: Wolfgang Peter
Isa Genzken, "Rose", 1993
Stahl und Aluminium, lackiert, Höhe 8
Meter
Baden-Baden, Park der Villa Schriever
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