Gallwitz wird Gründungsdirektor

Klaus Gallwitz ist zum Gründungsdirektor des neuen Museums "Sammlung Frieder Burda" in Baden-Baden berufen worden. Der promovierte Kunsthistoriker (Jahrgang 1930) war 20 Jahre lang Direktor des Städelmuseums und Professor an der Städelschule in Frankfurt und leitete zuvor von 1967 bis 1974 die Staatliche Kunsthalle in Baden-Baden. Er wurde durch zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Gegenwartskunst und zur Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bekannt. Gallwitz übernimmt in Baden-Baden die konzeptionelle Verantwortung für die Eröffnungsphase des Museums.


Gallwitz, Burda und Meiers Rohbau

Gallwitz, Burda und Meiers Rohbau
(Foto: PR)

 

Frieder Burda freut sich, dass es gelungen ist, eine so renommierte Persönlichkeit mit dem Erfahrungsschatz von Klaus Gallwitz für die Gründungsphase sein neues Museums zu gewinnen. Dies ist ein Glücksfall und zugleich eine große Chance für meine Sammlung in Baden-Baden, sagte Burda.

Für die Biennalen in Paris (1971),Venedig (1976 bis 1980), Sao Paulo (1989 und 1991) und Johannesburg (1995) verantwortete Prof. Gallwitz als Kommissar der Bundesrepublik Deutschland die künstlerischen Beiträge Deutschlands. Seit 1984 ist Klaus Gallwitz Sprecher der Beratergruppe für die Kunstausstellungen des Europarates und seit 1995 künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Schloss Balmoral in Bad Ems. Gallwitz gilt unter anderem als internationaler Experte für
Max Beckmann.

Klaus Gallwitz lebt in Karlsruhe und hat sein Amt in Baden-Baden am 1. Januar 2004 angetreten. Gallwitz war in den 60er und 70er Jahren durch sehr erfolgreiche, teilweise spektakuläre Ausstellungen von Léger, Picasso, Beckmann, Dali oder Kandinsky international bekannt geworden.

Klaus Gallwitz ist zum Gründungsdirektor des Arp-Museums in Rolandseck bei Remagen ernannt worden.
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