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Karl Schmidt- Rottluff.
Ein Maler des 20. Jahrhunderts.
von Andrea Fink, Andreas Gabelmann, Peter Thurmann,
Tayfun Belgin (Herausgeber), Magdalena M. Moeller
(Herausgeber)
Broschiert, 311 Seiten, Hirmer-Verlag,
München

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Ernst Ludwig Kirchner.
Gemälde, Zeichnung, Druckgraphik.
von Magdalena M. Moeller (Herausgeber)
Gebundene Ausgabe, 226 Seiten, DUMONT Literatur und
Kunst Verlag

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Die Brücke
Am 7. Juni 1905 wurde in Dresden von den vier
Architekturstudenten Ernst Ludwig
Kirchner,
Erich Heckel, Karl
Schmidt-Rottluff
und Fritz Bleyl die Künstlervereinigung "die
Brücke" gegründet.
Das Ziel der
Künstler Ziel war es, neue Wege im
künstlerischen Ausdruck zu finden und sich vom
herkömmlichen Stil der Akademien zu
lösen. Damit ist "die Brücke" eine der
ältesten deutschen Vereinigungen, die neben
der Gruppierung "der Blaue Reiter" auf
die Entwicklung der klassischen Moderne
entscheidenden Einfluss hatte.
Der Stil, den die Künstler in gemeinsamer
Arbeit entwickelt hatten, ist heute als
Expressionismus in die
Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts
eingegangen.
Die Namensgebung wird
Schmidt-Rottluff zugesprochen, der hinter dem
Begriff kein Programm, sondern eher eine Verbindung
zwischen verschiedenen Stilen in der bildenden
Kunst, eine "Brücke", von einem Ufer zum
anderen, sah.
Nachdem 1906 Emil Nolde, Max Pechstein, der
Holländer Lambertus Zijl und der Schweizer
Künstler Cuno Amiet zur "Brücke"
gestoßen waren und die erste von sieben
Jahresmappen mit Holzschnitten von Bleyl, Heckel
und Kirchner aufgelegt wurde, folgten in den
kommenden Jahren viele Wanderausstellungen.
Künstler wie Henri Matisse und Edvard Munch
lehnten eine Mitgliedschaft in der Vereinigung ab,
während Otto Mueller ihr im Jahr 1910
beitrat.
Im gleichen Jahr beteiligten sich alle Mitglieder
der "Brücke" an der von Max Pechstein in
Berlin gegründeten Neuen
Secession
und stellten auch dort ihre Werke aus. Doch schon
ein Jahr später verzichtete die Gruppe wieder
auf eine Beteiligung, um die Ziele und Bestrebungen
der "Brücke" rein zu erhalten.
Im
Expressionismus der "Brücke" streben Farbe und
Form nach dem reinen Ausdruck. Die gemalten Motive
wie z. B. Landschaften oder Akte wurden zum
Ausdruck für das innere Erleben der Welt und
die subjektive Empfindung der Künstler. In
ihrerer Bildsprache wurde durch die Reduzierung der
Formen auf das Wesentliche versucht, diesen
subjektiven Ausdruck umzusetzten.
Es wurde auch auf die traditionelle Perspektive und
die akademischen Proportionen verzichtet, was die
Unmittelbarkeit des Bildausdrucks noch steigerte.
Auch die Beschäftigung mit der Kunst der
Naturvölker gab den Künstlern wichtige
Anregungen. In Ihren Bildern löste sich die
Farbe bald von der Natur und wurde gezielt
eingesetzt, um den Ausdruck von Emotion
darzustellen: leuchtend wurde sie in impulsiven,
spontanen Gesten aufgetragen.
Am 27. Mai 1913 löste sich die
"Brücke" auf. Im Jahr 1933 wurden alle Werke
ihrer Mitglieder von den Nationalsozialisten als
entartet diffamiert und ein Großteil davon
später in der Ausstellung "Entartete
Kunst"
gezeigt.
Zu den beiden Ausstellungen
Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Nolde
Künstler der Brücke in der Sammlung
Hagemann
vom 9.12.2004 bis zum 23.1.2005 in Frankfurt und
vom 25.2. bis zum 15.5.2005 im Folkwang Museum
Essen ist ein Begleitbuch erschienen, das nicht nur
bei Kunstliebhabern und Sammlern auf Gefallen
stoßen dürfte. Weiter>
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