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20.
Februar bis 14. Juni 2009:
Hauptwerke
aus den habsburgischen Sammlungen in Wien erstmals
in Deutschland.
Erstmals
seit der Eröffnung 2004 zeigt das Museum
Frieder Burda in Baden-Baden ab Februar 2009 Werke
Alter Meister: Unter dem Titel "Die Künstler
der Kaiser" werden Meisterwerke aus den kaiserlich
habsburgischen Sammlungen des Kunsthistorischen
Museums in Wien gezeigt. Ein solcher Querschnitt,
der die Habsburger als Sammlerdynastie von Kaiser
Maximilian I. bis Maria Theresia beleuchtet, war in
Deutschland noch nie zu sehen.
Die Schau wurde von dem renommierten
Kunsthistoriker Götz Adriani in Zusammenarbeit
mit den Kuratorinnen und Kuratoren des
Kunsthistorischen Museums eigens für das
Museum Frieder Burda konzipiert. Vom 20. Februar
2009 bis zum 14. Juni 2009 werden rund 70
Gemälde, ca. 50 Objekte aus der Kunstkammer
der Habsburger und sechs monumentale Wandteppiche,
die Kaiser Karl VI. zu Ehren seines Ahnen Karl V.
im frühen 18. Jahrhundert in Brüssel hat
weben lassen, präsentiert. Unter den mehr als
40 ausgestellten Künstlern sind neben Werken
von Dürer, Tizian, Rubens und Velázquez
auch solche von Veronese, Tintoretto, Adrian de
Vries, Jan Brueghel, Van Dyck, Canaletto und
andere.
Zu der Ausstellung Alter Meister im modernen, von
dem New Yorker Architekten Richard Meier
entworfenen Museumsgebäude sagt der Stifter
Frieder Burda: "Auf die Verbindung der Alten
Meister mit der zeitgenössischen
lichtdurchfluteten Architektur Richard Meiers freue
ich mich außerordentlich. Mich reizt dieser
Gegensatz. Ich habe zwar selbst keine alte Kunst in
meiner Sammlung, bin aber schon immer fasziniert
von den Malern früherer Epochen und lasse
keine Gelegenheit aus, mir weltweit in den Museen
die Bilder dieser Künstler anzusehen. Oftmals
sind die Alten Meister ja auch Maßstab,
Vorbild und Inspiration für die heutigen
zeitgenössischen Künstler. Ob alt oder
neu: Entscheidend ist letztlich immer die
Qualität."
Die Baden-Badener Ausstellung zeigt eine Auswahl
der prachtvollen habsburgischen Kunstschätze
aus dem Vierteljahrtausend von etwa 1500 bis etwa
1750.
Der Kurator der Ausstellung, Götz Adriani:
"Die Dynastie der Habsburger trug wesentlich dazu
bei, ein europäisch-abendländisches
Bewusstsein vom Mittelalter bis in die Neuzeit zu
tradieren. Die Größten der
Kunstgeschichte von Dürer und Tizian bis zu
Rubens und Velázquez standen in Diensten der
Habsburger. Als Auftraggeber, Förderer und
Sammler nutzten sie ihre Vorliebe für die
Künste zur Selbstdarstellung, zur Mehrung
ihres Ansehens und zur Glorifizierung des
Herrscherhauses."
Ausgehend von ihren Stammlanden am Ober- und
Hochrhein waren 23 Mitglieder des Hauses Habsburg
in über sechs Jahrhunderten Könige und
Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher
Nation, beziehungsweise Österreich-Ungarns.
Insofern hat die Ausstellung auch eine
europäische Perspektive.
Das Kunsthistorische Museum in Wien zählt
wegen des unermesslichen Reichtums seiner
Sammlungen zu den größten und
bedeutendsten Museen der Welt. Wien wird in einem
Atemzug mit dem Prado in Madrid, dem Louvre in
Paris oder den Uffizien in Florenz genannt. Seit
seiner Eröffnung 1891 sind hier die meisten
der kaiserlichen Sammlungen unter einem Dach
vereint. (PR)
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Montag geschlossen, außer an Feiertagen
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